Ihre Bankauskunft ist ein Nachweis Ihrer Kreditaktivitäten. Er zeigt alle Ihre Kreditkartenkonten und Darlehen, die offenen Beträge und Ihre Abzahlungsgeschichte. Er zeigt außerdem, ob Sie wegen ungezahlter Rechnungen verklagt wurden oder ein Insolvenzantrag gegen Sie gestellt wurde. Da Unternehmen diese Information dazu verwenden, Ihre Anträge für Kredite, Versicherungen und Arbeit zu bewerten, ist es sehr wichtig, dass die Informationen in Ihrem Bericht vollständig und akkurat sind, besonders, wenn Sie vorhaben, eine teuer Transaktion wie etwa einen Hauskauf vorzunehmen.

Das Gesetz zur gerechten Bankauskunft (Fair Credit Reporting Act, FCRA), das durch die Bundesbehörde zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs und zur Durchführung der Kartellgesetze (Federal Trade Commission, FTC) überwacht wird, wurde zum Schutz der Genauigkeit und der persönlichen Daten in dem Verbraucherberichten eingeführt. Gemäß des FCRA müssen sowohl die Kreditberichtagentur (CRA) wie auch die Organisation, die der CRA die Daten zur Verfügung stellt (im Allgemeinen der Kreditkartenträger), jegliche Fehler und unvollständige Informationen in Ihrem Bericht korrigieren.


Wenn Sie einen Fehler in Ihrer Bankauskunft finden, müssen Sie die folgenden Schritte zur Korrektur vornehmen:

 

1. Besorgen Sie sich zuerst einen Ausdruck Ihrer Bankauskunft von einer der drei wichtigen CRAs: Equifax, http://www.equifax.com; Experian, http://www.experian.com; und TransUnion, http://www.tuc.com.

 

2 Informieren Sie die CRA schriftlich darüber, welche Daten Sie als inkorrekt ansehen. Legen Sie Kopien (keine Originale) aller Dokumente bei, die Ihre Ansicht unterstützen. Geben Sie Ihren vollständigen Namen und Adresse an, identifizieren Sie jeden Punkt in dem Bericht mit dem Sie nicht einverstanden sind, und beantragen Sie Löschung oder Korrektur. Machen Sie Kopien Ihres Schreibens und aller Anlagen.

 

3. Schicken Sie Ihren Brief als Einschreiben mit Rückschein, sodass Sie nachweisen können, welche Dokumente Sie der CRA zugestellt haben.

 

4. Das FCRA verlangt, dass alle CRAs die in Frage gestellten Punkte - gewöhnlich innerhalb von 30 Tagen - untersuchen, vorausgesetzt, dass sie Ihre Beschwerde nicht als leichtfertig ansehen. Sie sind des weiteren verpflichtet, alle von Ihnen in Bezug auf die Beschwerde gegebenen Daten an den Kreditkartenträger weiterzuleiten. Sobald der Kreditkartenträger eine Beschwerdebenachrichtigung von der CRA erhalten hat, muss er eine Untersuchung durchführen, alle relevanten Daten examinieren und das Ergebnis der CRA mitteilen.

 

5. Wenn die Daten, über die eine Beschwerde gemacht wurde, als unrichtig erkannt sind, muss der Kreditkartenträger alle nationalen CRAs informieren, so dass diese die Daten in Ihrer Akte korrigieren können. Daten unter Beschwerde, die nicht eindeutig nachgewiesen werden können, müssen aus Ihrer Akte gelöscht werden.

 

6. Wenn die Untersuchung abgeschlossen ist, ist die CRA verpflichtet, Ihnen das Ergebnis schriftlich mitzuteilen und eine kostenlose Ausgabe Ihres Berichts zu übergeben, wenn Ihre Beschwerde zu einer Änderung geführt hat. Wird ein Eintrag geändert oder entfernt, kann die CRA die zweifelhafte Information nicht wieder in Ihre Akte eintragen, wenn nicht der Kreditkartenträger ihre Richtigkeit und Vollständigkeit nachgewiesen hat, und die CRA Sie schriftlich informiert, wobei die Benachrichtigung den Namen, die Adresse und eine Telefonnummer des Kreditkartenträgers enthalten muss.

 

7. Abgesehen von der CRA, sollten Sie auch den Kreditkartenträger über den Fehler informieren. Auch hier sollten Sie Kopien aller Dokumente, die Ihren Anspruch unterstützen, beilegen. Wenn Sie Recht haben und - die von Ihnen angefochtene Information als falsch erkannt wird -, kann der Kreditkartenträger sie nicht mehr wieder verwenden. Des Weiteren muss die CRA auf Ihren Antrag hin, Korrekturbenachrichtigungen an alle Institutionen senden, die Ihren Bericht innerhalb der letzten sechs Monate erhalten haben.